Wissen im Fluss halten

Hygienemaßnahmen und sanitäre Versorgung waren schon immer Schwerpunkte der Swarovski Wasserschule – einem Bildungsprojekt, das im Jahr 2000 gegründet wurde. Doch 2020 nahm die Bedeutung des richtigen Händewaschens im Rahmen unserer aller Bemühungen im Kampf gegen Covid-19 noch einmal zu. 
Die aktuelle Pandemie hat zahlreiche Herausforderungen mit sich gebracht, die sich stark auf viele unserer Wasserschulenprojekte auswirken. Einschränkungen von Zusammenkünften haben die Reichweite mancher Programme der Wasserschule begrenzt und durch Schulschließungen mussten Aktivitäten in allen sieben Ländern eingestellt werden.
Doch trotz dieser Probleme gelang es den Partner der Swarovski Wasserschule, viele neue und innovative Möglichkeiten zu finden, um ihre Botschaft zur Dringlichkeit und Bedeutung der Bewahrung der weltweiten Wasserressourcen weiter zu verbreiten. 
Wir schauen auf einige Beispiele für die bewundernswerte Anpassungsfähigkeit, die die Partner der Swarovski Wasserschule gezeigt haben, und erfahren, wie es ihnen gelungen ist, auch während der Pandemie Kindern weiterhin Wissen über die wertvollste Ressource der Welt zu vermitteln. 

Geschichten rund ums Wasser aus der ganzen Welt

In Indien, einem der am stärksten von Covid-19 betroffenen Länder, nutzten die Lehrkräfte WhatsApp, um Unterricht zum Coronavirus und zum Wasserverbrauch anzubieten. Außerdem boten die Schulschließungen Gelegenheit, Anstrengungen um die Verbesserung der Wasser- und Sanitäreinrichtungen in Schulen weiterzuverfolgen, während die Kinder zu Hause waren.
In Österreich wurde die Zeit genutzt, um neue Ideen für die Lehrbücher der Wasserschule zu entwickeln und das Material zu aktualisieren. Darüber hinaus wurden im Herbst Workshops für Lehrer mit Schwerpunkten auf Hygiene, Wasserverbrauch und Mikroplastik durchgeführt. Diese Workshops erwiesen sich als unglaublich beliebt und waren innerhalb weniger Tage vollständig ausgebucht – ein neuer Rekord, der die Bedeutung der Botschaft der Wasserschule unterstreicht.
Auch in Thailand wurden Workshops angeboten und es wurden Themen wie Hygiene, sanitäre Versorgung und die eigene Herstellung von Seife behandelt.
In Brasilien – wo die Auswirkungen von Covid-19 besonders akut sind – wurde Unterstützung für Familien in abgelegenen Dörfern geleistet. An diese Gemeinden wurden Lebensmittelpakete geliefert, sodass sie sich nicht dem Risiko von Infektionen durch regelmäßige Einkaufswege in die nächste Stadt aussetzen mussten.