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FRÖHLICHE FARBEN

Feminine Designs und androgyne Schnitte: Swarovski taucht tief in die exzentrische Welt von Sadie Williams.

Das schlicht-weiße Londoner Atelier von Sadie Williams steht in starkem Kontrast zu den intensiv leuchtenden Farbkombinationen und dynamischen Printmustern ihrer ikonischen Designs. Nur hier, in diesem schmucklosen Umfeld, können ihre individuellen, verspielten Kollektionen atmen. Anregende Entwürfe hängen an den Kleiderständern und Stickereien mit Kristallen von Swarovski hauchen den Moodboards funkelndes Leben ein. Jedes Design, jedes Accessoire ist hier Requisite in einer Kulisse, die für eine lebhafte Diskussion über Mode und (persönliche) Inspirationen wie geschaffen ist.

Im Gespräch mit der gebürtigen Londonerin zieht sich das Storytelling wie ein roter Faden durch alle Prozesse: Schon als Studentin der berühmten Londoner Kunsthochschule Central Saint Martins College zeichnete sie sich durch originelle Textilbearbeitungen aus. Die Symbole, Formen und Farben erzählen mit abstrakten Botschaften ihre ganz eigene Geschichte.

Williams führt durch ihre Techniken und Verfahren, präsentiert ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2017 und unterhält mit amüsanten Anekdoten, die uns einen tiefen, ganz persönlichen Einblick in ihre kreative Seele bieten.

Erinnern Sie sich noch, wann Sie Mode das erste Mal bewusst wahrgenommen haben?
An meinem dritten Geburtstag. Ich saß morgens auf dem Bett meiner Eltern, öffnete mein erstes Geschenk und fand ein türkisfarbenes, chinesisches Satinkleid. Wie habe ich dieses Kleid geliebt!

Welcher Song ist derzeit ständig auf Ihrer Playliste zu hören?
Zur Zeit höre ich andauernd ‚The Greatest‘ von Sia. Ihre Zeile „I got stamina“ (dt.: Ich halte durch) motiviert das gesamte Studio!

Bietet Mode eine Plattform für gesellschaftliche Kommentare?
Mode ist grundsätzlich ein Spiegel der Zeiten, in denen wir leben. Genau dieser Aspekt macht die Arbeit in meinem Bereich für mich besonders faszinierend. Ich vertiefe mich leidenschaftlich gern in die gesellschaftlichen Zusammenhänge einer vergangenen Kleidermode. Wenn ich sie schon als Bezugspunkt für meine eigenen Entwürfe verwende, muss ich die Hintergründe genau kennen und respektieren.

In dieser Kollektion geht es um Kommunikation und versteckte Botschaften – welches Erlebnis/ Konzept hat Sie dazu inspiriert?
Ausgefallene Flaggen in grafischer Ästhetik, Patchworkdecken, Banner, Sportswear usw. All das fasziniert mich. Irgendjemand zeigte mir das Flaggenalphabet, das auf See eingesetzt wird, und ich habe mich Hals über Kopf in die Muster verliebt. Da war so vieles, womit ich arbeiten konnte und das mich persönlich ansprach. Außerdem ist meine Kommunikation seit jeher eher abstrakt. Meine Stärken liegen in Mustern und Print, nicht in Slogans und Textlogos. Mein eigenes Logo hat ja auch ein abstraktes Format. Je intensiver ich mich mit den nautischen Flaggen befasste, desto mehr fantastische Signale und Codes fand ich darin, die ich – wenn auch in verzierter und irgendwie verzerrter Form – unbedingt in meine Kollektion einbringen wollte.

Wie sehen Sie die Geschlechterrollen und welchen Einfluss haben sie auf die Mode?
Mein Styling ist eine Melange aus feminin und Wildfang. Mit diesen Gegensätzen spiele ich auch gern bei der Arbeit. Meine Freunde und Kollegen ziehen auch oft Sachen an, die eigentlich für das andere Geschlecht gedacht sind. Für mich oder die ‚Mode‘ insgesamt ist das derzeit also nichts Unnatürliches. Ich bin schon häufiger gefragt worden, warum ich keine Männermode oder wenigstens männliche Versionen einiger Designs entwerfe. Dann verweise ich gern auf mein erfolgreiches Unisex-Sortiment für das Londoner Nobel-Kaufhaus Selfridges. Ansonsten konzentriere ich mich derzeit lieber auf mein Womenswear Label. Aber man soll niemals nie sagen!

Haben Sie ein Hobby?
Ich mache gern Jagd auf Schnäppchen, am liebsten auf den Flohmärkten in der Portobello Road, in Shepherds Bush oder den vielen Secondhandläden in London.

Können Sie Ihre Frühjahr/Sommer Kollektion in maximal drei Worten beschreiben?
Schimmernd, küstennah, be-greifbar.

Und wohin geht’s in den nächsten Urlaub?
Keine Ahnung! An Urlaub ist erst zu denken, wenn ich aus den Showrooms der Pariser Modewoche zurück bin. In diesem Jahr würde ich aber gern eine richtige Abenteuerreise machen, möglichst weit weg. Vielleicht fahre ich noch einmal nach Japan.

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