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DER TALENTIERTE MR. COPPENS

Swarovski unterhält sich mit dem belgischen Designer Tim Coppens über Jugendkultur, Inspirationen und vieles mehr

Die Kollektionen von Tim Coppens sind eine coole Kombination aus maßgeschneidertem Chic und sportlichen Referenzen, die Outerwear am Puls der Zeit zu innovativen Trendteilen mit ‚What’s now‘-Faktor machen. Mit unwiderlegbarem Talent bringt der belgische Designer ewige Sujets wie das Thema ‚Jugendkultur‘ genau auf den Punkt. Als Kreativchef für edle Sportswear gilt er heute als unbestrittener Vorreiter der modischen Ausrichtung auf Luxus für Athleten.

In seinem Atelier trifft hohe Handwerkskunst auf eine derart tiefe Liebe fürs Metier, dass selbst seine minimalistischen Kollektionen mit einem erstaunlich maßgeschneiderten Ansatz überraschen. Bei der neuen, urbanen Kollektion für die Saison Herbst/Winter 2016 zieht sich japanischer Streetstyle ebenso durchs Konzept wie der modische Bezug auf die unsterblichen Rockstars Jimi Hendrix und Axl Rose. Nahezu 75.000 Swarovski Kristalle in funkelnden Patchwork-Kreationen runden das Bild glänzend ab.

Seit Kurzem mischt der Belgier das US-amerikanische Sportswear Labels Under Armour Inc. als Executive Creative Direktor auf und schafft mit unerschöpflicher Kreativkraft immer wieder völlig neue ästhetische und funktionelle Produkte. Swarovski traf sich mit Coppens zum Plausch in seinem (picobello aufgeräumten) Atelier im angesagten New Yorker Stadtteil Tribeca.

Verraten Sie uns Ihre unkonventionellste Inspirationsquelle?
Musik. Von den Smashing Pumpkins, usw.

Haben Kindheit und Jugend in Belgien Ihre Schaffenskraft beeinflusst?
Mode spielte für mich früher überhaupt keine Rolle, aber im Hobbykeller meines Großvaters habe ich schon immer die tollsten Dinge gebastelt. Fashion kam erst ins Spiel, als mich jemand auf die renommierte Mode-Uni in Antwerpen aufmerksam machte.

In der neuen Kollektion verwandelt sich Ihre Activewear-Ästhetik in taillierte Schnitte von höchstem Luxus. Wie kam es zu dieser Evolution?
Ich liebe gut geschnittene Kleidung. Komposition, Konzept und Liebe zum Detail verwandeln sportlich-lässige Männermode in athletischen Luxus mit Eleganz und Raffinesse.

Auf welche besonderen Designelemente oder Kooperationen können wir uns in der kommenden Saison freuen?
Vans mit Swarovski. Klassische Bowling Hemden mit innovativer Stickerei.

Ich liebe die makellose Rundform der Swarovski Kristallperlen in den verschiedensten Größen. Sie sorgen für Tiefe und Strukturen und insgesamt einen sehr modernen Look, der die Kollektion wortwörtlich perfekt abrundet. Gerade auf einigen der schlichteren Sweat- und T-Shirts spielen die meisterhaft gefertigten, edlen Perlen mit interessanten Gegensätzen.

Sie waren schon zweimal bei Swarovski in Wattens – was haben Sie dort entdeckt?
Am Hauptsitz gibt es so viel mehr zu sehen als nur die Kernkompetenzen von Swarovski, die einem als erstes einfallen. Ich fand vor allem die industriellen Anwendungen und die ausgereifte Technologie hinter der Kristallfertigung wirklich faszinierend.

Für die Herbstkollektion haben Sie sich von der 3D-Grafik der Computerspiele inspirieren lassen. Welche Gründe gibt es dafür? Sind Sie ein großer Fan?
Dafür gibt es keine besonderen Gründe außer den grafischen Elementen selbst. Ich stehe total auf Visual Blocking und gerenderte Sequenzen.

Was verstehen Sie unter Jugendkultur?
Die Jugend identifiziert sich über den Zusammenhalt. Ähnlich wie ein Stamm oder eine Herde. Manchmal über die Musik, nein, häufig über die Musik. Manchmal aber auch über Kunst oder eine Stadt in der Nähe, wo etwas los ist.

Es ist schon interessant zu sehen, wer meine Kollektion trägt. Beispielsweise das Vogue Girl mit dem Mushroom T-Shirt in irgendeinem Magazin. Eine solche Ikone spricht alle an, ob sie sich nun mit der Quelle identifizieren oder nicht. Diese permanente Neuerfindung des Selbst, die Verdrehung von Symbolen und Botschaften entwickelt sich heute unheimlich schnell. In Asien und vor allem in Japan kann man förmlich fühlen, wie die Formensprache der Mode mit Lichtgeschwindigkeit davonsaust. Das Gleiche gilt für die Jugendkultur – sobald etwas ‚in‘ ist, verbreitet es sich wie ein Lauffeuer.

Was inspiriert Sie an dieser Jugendkultur?
Diese Energie, die kontinuierliche Suche nach Symbolen, Emblemen und Referenzen, die wirklich etwas bedeuten.

Was begeistert Sie an der Mode? Warum bleiben Sie dabei?
Ich bin in Belgien aufgewachsen, in einem kleinen Ort in der Nähe von Antwerpen. Da gab es nichts außer Mode. Wer ein Konzert hören oder in eine Bar gehen wollte, musste sich auf die Socken machen. Aus geschäftlicher Sicht ist Amerika das Nonplusultra. In Europa ist alles alte Garde, deshalb bleibe ich lieber in den Staaten. Während meiner Zeit bei Adidas und Ralph Lauren habe ich viel gelernt, aber ich wollte schon immer gern unabhängig sein. Die Entwicklung meiner eigenen Kollektionen war deshalb ein völlig natürlicher, nächster Schritt.

TIMS FAVORITEN:
Crystaldust Armreif und Stardust Armband

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