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IM BLICKPUNKT: EMILIA WICKSTEAD

Swarovski fragt die Designerin Emilia Wickstead nach ihrer Interpretation der Mode, ihrer Heimat Neuseeland und – natürlich – Kristall

Zur Klientel von Emilia Wickstead, der Königin makelloser Schnitte von unglaublich raffiniertem Chic, gehören Stars und prominente Persönlichkeiten, die ihre Konkurrenz vor Neid erblassen lassen – von den High Society Ladies des Cadogan Square, einer der feinsten Londoner Adressen, bis zu It Girls wie Alexa Chung und Allison Williams, dem Star der US-Comedy Serie Girls.

Im vergangenen Jahr nahm Emilia Wickstead, die für ihre ergebenen Fans ebenso berühmt ist wie für ihren romantischen Signaturlook, die London Fashion Week im Sturm. In ihrer Kollektion reflektiert sich das Lebensgefühl der 1960er Jahre mit Mad Men-Modernität: hochgeschlossene, figurbetonte Kleider und Roben mit hoher Taille bezaubern auf ganzer Linie mit schmalen Querstreifen. Als Mitglied der Swarovski Collective bringt sich Emilia schon in zweiter Saison mit einem individuellen Stil ein, der ihre abstrakten Looks mit funkelnden Kristallakzenten veredelt.

Im Gespräch mit Swarovski eröffnet Emilia einen Blick hinter die Kulissen. Sie spricht offen über ihre Designinspirationen und wie sie den Mode-Zirkus heil überlebt (kleiner Hinweis: Leidenschaft, Leidenschaft, Leidenschaft).

Beschreiben Sie uns Ihren Stil?
Mein Stil ist ein moderner, eleganter Ansatz mit einem Hauch von wunderbarer Weiblichkeit der alten Schule.

Was inspiriert Sie zu den Designs Ihrer Kollektionen?
Inspirationsquellen finde ich überall. Das kann ein alter Schwarz/Weiß-Film sein oder eine Städtereise, ein gutes Buch oder der Besuch eines Trödelmarkts. Ich bin ein sehr visueller Mensch. Deshalb mache ich Fotos von allen Dingen, die mir ins Auge fallen, und hänge sie anschließend im Atelier auf. Meine Wände sind voll von diesen Inspirationen.

Weshalb hat Sie gerade die ‚Fantasien‘ Fotoserie von Erwin Blumenfeld inspiriert?
Ich liebe Blumenfelds unkonventionelle Bildschöpfungen und seine Fähigkeit, selbst einfachste Motive mit nahezu magischem Erfindungsreichtum in zauberhafte Kompositionen zu verwandeln. Die intensiven Juwelenfarben in seinen Bildern inspirierten die Farbpalette meiner HW16 Kollektion.

Für welchen Frauentyp designen Sie Ihre Mode? Wer ist Ihre Muse?
Meine Designs sind Kreationen für die moderne Frau, die feminine Klassiker tragen möchte, ohne auf trendiges Styling zu verzichten. Dabei schwebt mir die moderne Hitchcock Heldin vor. Sie ist wunderbar weiblich, ohne über-erotisch zu wirken. Ihre schlichte Schönheit und Eleganz heben sich wohltuend vom Einheitslook ab.

Ihre Schnitte wirken statuesk – lange, fließende Gewänder, die in mehr als nur einer Hinsicht Gewicht haben. Was hat Sie zu diesen Entwürfen inspiriert?
Ein langes, wallendes Kleid wirkt romantisch und selbstbewusst zugleich. Die Frau, die in einem solchen Outfit den Raum betritt, umgibt eine förmlich spürbare Energie und nahezu majestätische Aura, die alle Blicke auf sich zieht.

Wie kommunizieren die Kristallelemente Ihre modische Vision insgesamt? Welche Bedeutung haben Muster und Formen?
Kristallelemente verleihen jedem Entwurf eine edle Stil-Referenz und sind Ausdruck eines starken Lebensgefühls. Der Charme vergangener Zeiten vermischt sich mit einem unerwartet frischen Dreh. Meine Muster und Formen entstehen nach Lust und Laune und sind Maßstab eines Gefühls, einer Stimmung. Ich folge stets meinem Instinkt und kreiere aus dem Bauch heraus.

Ist Ihr Geburtsland Neuseeland eine Inspirationsquelle für Sie? Was inspiriert Sie an Ihrer Wahlheimat London?
Während meiner Kindheit und Jugend in Neuseeland war ich stets von Menschen umgeben, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden standen und deren hohe Arbeitsmoral und Leistungsbereitschaft mich bis heute begleiten. In London herrscht ein völlig anderes Tempo. Die förmlich spürbare Energie dieser Modemetropole inspiriert mich immer wieder aufs Neue.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
‚Die Kunst, Chanel zu sein‘ von Paul Morand.

Was begeistert Sie an der Mode? Warum bleiben Sie dabei?
Vor allem im Vorfeld der Fashion Week spielt mein Terminkalender völlig verrückt. Da bleibt kaum Zeit zum Luftholen! Aber wenn sich meine Arbeit dann perfekt entfaltet und etwas Großes, Wunderbares, Fantastisches entsteht, von dem die Menschen noch Jahre später reden, dann hat sich der ganze Aufwand doch gelohnt. Das ist mein Traum!

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