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ARTHUR ARBESSER ERINNERT SICH AN SEINE WURZELN

Swarovski wirft einen Blick auf die Arbeit des Designers Arthur Arbesser

Arthur Arbesser ist tief in seine Arbeit versunken und intensiv damit beschäftigt, Swarovski Kristallmuster zu applizieren. Er schmückt eine funkelnde Hose und Bluse im Vichy-Karo, skizziert verschiedene Looks und wühlt sich durch eine Vielzahl kreativer Verzierungen. In seinem Mailänder Atelier sind die Arbeiten an seinen Designs für die neue Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion in vollem Gange.

Die perfekt interpretierten Entwürfe sind eindeutig von seinen österreichischen Wurzeln und vielen individuellen Inspirationen animiert. Die klaren Konturen seiner Kreationen erinnern an die elegante Architektur der Jahrhundertwende des 13. Wiener Gemeindebezirks, in dem er aufwuchs, und seine Designs verströmen eine dynamische Präsenz, die sich in den einzigartigen Schnitten und hochwertigen Stoffen perfekt entfaltet. Arthur Arbesser will mit seiner Mode eine Geschichte erzählen. Den sorgfältig und gezielt ausgewählten Entwürfen seiner Kollektion sieht man das an.

Welche Rolle spielen Erfindungsgabe und Fantasie in der Mode?
Wer kreativ sein will, braucht Fantasie. Meiner Meinung nach brauchen Modedesigner eine Extraportion Einfallsreichtum, damit sie sich ihre Entwürfe wirklich gut vorstellen können, bevor sie Wirklichkeit werden. Fantasie geht für mich auch Hand in Hand mit Wissensdurst und einem hellen, klugen Kopf.

Erinnern Sie sich noch, wann Sie Mode das erste Mal bewusst wahrgenommen haben?
Ich erinnern mich, dass ich die eleganten Damen in den Wiener Straßen genau studiert habe. Und natürlich die Kostüme in der Oper, denn meine Eltern nahmen mich bereits als kleinen Jungen oft mit. Diese Macht und Anziehungskraft, die ein Kostüm den Künstlern gibt, hat mich schon früh hypnotisiert.

Ihre jüngste Kollektion ist von den verschiedensten Uniformen inspiriert. Was fasziniert Sie so am Palio di Siena?
Der Palio di Siena ist eine wahre Explosion bunter Farben, Grafiken und Symbole. Formen und Muster der Kostüme stammen aus dem Mittelalter und wirken zugleich unendlich modern.

Verraten Sie uns Ihren liebsten Urlaubsort oder Ihr schönstes Reiseziel?
Das ändert sich ständig… Im Moment würde ich gern hoch in den verschneiten Alpen sein. Im Sommer wünsche ich mich oft auf eine kleine, griechische Insel. Kein überrannter oder nobler Touristenmagnet, sondern ein relaxter Ort, an dem ich mich perfekt entspannen kann. Städte mag ich aber auch, also Berlin, Rom, Porto oder Moskau.

Welcher Song ist derzeit ständig auf Ihrer Playliste zu hören?
„The Drugs Don’t Work“ von The Verve.

Welche Rolle spielt echte Handwerkskunst in einem Design, z. B. mit Kristallen, Stickereien usw.?
Aus handgefertigten Dingen spricht immer und überall große Schönheit. Dabei geht es auch um althergebrachte Traditionen. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir darauf achten, dass die überlieferten Traditionen und Handarbeiten am Leben bleiben und wieder aufblühen.

Welchen Einfluss haben Ihre österreichischen Wurzeln auf Ihre Designsprache?
Ich mag lineares, klares Design und die herrliche Architektur, die zu Beginn des vorigen Jahrhunderts in Wien vorherrschte. Meine Herkunft reflektiert sich – wenn auch unbewusst – deutlich in meiner Arbeit. Das macht mich glücklich und stolz.

Nennen Sie uns Ihren Lieblingsautoren?
Thomas Bernhard, sehr österreichisch, ambivalent und kritisch.

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